Mit der Paperless GmbH hat sich ein weiterer, in Deutschland ansässiger Anbieter von Cloud Computing-Lösungen dazu entschieden, sich an der Initiative Cloud Services Made in Germany zu beteiligen. Das Unternehmen aus München bietet mit der gleichnamigen Cloud-Plattform die Möglichkeit, im Handumdrehen rechtssichere, intelligente und adaptive Dokumente zu erstellen.
eIDAS
proTECTr-Cloud-Lösung ermöglicht digitale Signaturformen im Browser
„Drucken Sie den Vertrag aus, unterschreiben ihn und senden ihn kurzfristig an das Büro.“ So oder so ähnlich ist wahrscheinlich jeder schon einmal einem grundlegenden Dilemma der Digitalisierung begegnet, dem Medienbruch. Weitere Beispiele sind schnell gefunden. Wie ist das mit Ausschreibungsunterlagen, die nur noch ganz schnell elektronisch unterschrieben werden müssen, damit sie, bei bedrohlich nahem Abgabetermin, auch elektronisch eingereicht werden können? Hat man die nötigen Komponenten schon zur Hand, ist das kein Problem. Aber was ist, wenn nicht?
Wie viele Nutzerkonten braucht eine digitale Verwaltung? – Interview mit Jürgen Vogler, Geschäftsführer der procilon GmbH
Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) tritt in die heiße Phase ein, denn bekanntlich sind Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, bis zum Jahr 2022 ihre Verwaltungsleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger auch digital anzubieten. Neben den geplanten privaten Bürgerkonten ist es durchaus sinnvoll auch juristische Personen, also Unternehmen, Vereinigungen und Verbände zu betrachten. Hierfür ist gemäß OZG eine Rechtsverordnung vorgesehen, die inzwischen als Drucksache 369/21 des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat veröffentlicht wurde. Darin wird der rechtliche Rahmen für ein Organisationskonto abgesteckt.